Barrierefreie Website

Barrierefreie Website erstellen lassen, ohne Behörden-Look.

Barrierefrei heißt nicht grau, brav und voller Piktogramme. Es heißt, dass Ihre Seite auch für den Kunden funktioniert, der schlecht sieht, der die Maus nicht ruhig führen kann oder der in der Mittagssonne auf sein Handy schaut. Wir prüfen Ihre Website, beheben die technischen Mängel und halten schriftlich fest, was wir geändert haben.

Kostenloses Erstgespräch

Was Barrierefreiheit bei einer Website praktisch bedeutet

Eine barrierefreie Website lässt sich vollständig bedienen, auch ohne Maus, ohne scharfes Sehvermögen und mit Vorleseprogrammen. Das ist keine Gestaltungsfrage, sondern Handwerk: Es entscheidet sich im Quelltext, in den Farbwerten und in der Reihenfolge der Elemente. Wer sieben Dinge richtig macht, hat den größten Teil erledigt.

  1. Alternativtexte für Bilder

    Jedes Bild, das etwas aussagt, bekommt eine Beschreibung im Quelltext. Ein Vorleseprogramm liest sie vor, Google liest sie mit. Rein dekorative Bilder bekommen eine leere Beschreibung, damit sie den Vorlesefluss nicht stören.

  2. Farbkontraste, die auch draußen tragen

    Hellgrauer Text auf weißem Grund sieht im Entwurf edel aus und ist auf dem Handy im Sonnenlicht unlesbar. Der Standard WCAG 2.1 verlangt auf Stufe AA ein Verhältnis von mindestens 4,5 zu 1 für normalen Text. Das ist messbar, nicht Geschmackssache.

  3. Bedienbarkeit per Tastatur

    Alles, was mit der Maus geht, muss auch mit der Tabulatortaste gehen: Menü öffnen, Formular ausfüllen, Angebot anfordern. Klemmt der Weg an einer Stelle, kommt dieser Besucher nie bei Ihrer Anfrage an.

  4. Sichtbarer Fokus in sinnvoller Reihenfolge

    Wer sich mit der Tastatur bewegt, muss sehen, wo er gerade steht. Der Rahmen um das aktive Element ist kein Schönheitsfehler, den man wegdesignt, sondern der Cursor dieser Besucher. Und er muss von oben nach unten wandern, nicht kreuz und quer.

  5. Überschriften, die eine echte Gliederung ergeben

    Überschriften sind das Inhaltsverzeichnis Ihrer Seite. Vorleseprogramme springen von Überschrift zu Überschrift. Wer H2 und H3 nach Optik statt nach Struktur vergibt, macht aus dem Inhaltsverzeichnis ein Durcheinander.

  6. Beschriftete Formularfelder

    Ein Feld, in dem nur ein blasser Platzhaltertext steht, ist leer, sobald jemand zu tippen beginnt. Jedes Feld braucht eine echte Beschriftung, und eine Fehlermeldung gehört an das Feld, das sie verursacht hat, nicht gesammelt an den Seitenanfang.

  7. Untertitel bei Videos

    Ein Imagefilm ohne Untertitel erreicht Gehörlose nicht. Und auch niemanden, der im Zug sitzt und den Ton lieber ausgeschaltet lässt. Das ist die Mehrheit der mobilen Besucher.

Wer betroffen ist und woran Sie das erkennen

Zwei Fragen führen zu dieser Seite, und sie haben unterschiedliche Antworten. Die erste lautet: Muss ich? Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG, verpflichtet einen Teil der Unternehmen dazu, digitale Angebote für Verbraucher barrierefrei bereitzustellen. Für Kleinstunternehmen gelten Ausnahmen. Ob Ihr Betrieb darunter fällt, beantwortet Ihre Rechtsberatung verbindlich, nicht Ihre Webagentur.

Die zweite Frage ist die, die Ihr Geschäft betrifft: Wie viele Menschen scheitern gerade an Ihrer Seite, ohne Ihnen davon zu erzählen? Wer eine Bestellung abbricht, weil das Formular am Handy nicht bedienbar ist, schreibt Ihnen keine Beschwerde. Er kauft woanders. Das gilt für den Online-Shop genauso wie für das Kontaktformular einer Praxis. Wer zuerst wissen will, ob ihn das Gesetz überhaupt betrifft, findet die drei entscheidenden Kriterien im Ratgeber Barrierefreie Website: Pflicht oder nicht?

Woran Sie es ohne Fachwissen erkennen: Legen Sie die Maus weg und versuchen Sie, allein mit der Tabulatortaste bis zu Ihrem eigenen Kontaktformular zu kommen. Kommen Sie an, ist vieles richtig. Verlieren Sie unterwegs den Überblick, wo Sie gerade sind, haben Sie Ihren ersten Befund. Dieser eine Test kostet Sie zwei Minuten und sagt mehr als jede Checkliste.

Was wir tun

Prüfen, beheben, nachweisen. In dieser Reihenfolge.

Barrierefreiheit ist kein Schalter, den man umlegt. Wir arbeiten sie in drei Stufen ab, und Sie entscheiden nach der ersten, ob die zweite folgt.

Stufe 1

Die Website prüfen

Wir messen Ihre Seite gegen den Standard WCAG 2.1 auf Stufe AA: Kontrastwerte, Tastaturbedienung, Überschriftenstruktur, Alternativtexte, Formulare, Fokusreihenfolge. Automatische Prüfwerkzeuge finden dabei nur einen Teil, den Rest bedienen wir von Hand, so wie ein Besucher es täte. Sie bekommen eine Liste der Befunde, nach Wirkung sortiert, in verständlichem Deutsch.

Stufe 2

Die Mängel beheben

Wir reparieren, was gefunden wurde, im Quelltext Ihrer Seite. Kontraste werden korrigiert, ohne dass Ihre Farbwelt kippt. Bedienelemente bekommen Beschriftungen, Formulare eine saubere Fehlerführung, Videos ihre Untertitel. Ihr Auftritt sieht danach aus wie vorher, er funktioniert nur für deutlich mehr Menschen.

Stufe 3

Den Stand nachweisen

Am Ende steht ein schriftlicher Bericht: was geprüft wurde, was behoben ist, was bewusst offen blieb und warum. Auf Wunsch bereiten wir daraus die Erklärung zur Barrierefreiheit für Ihre Website auf. Damit haben Sie belegt, was Sie getan haben, statt es nur zu behaupten.

Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: Wir sind Webentwickler, keine Rechtsberatung. Wir beheben technische Mängel und dokumentieren sie. Ob Ihr Unternehmen im Einzelfall unter das BFSG fällt und welche Pflichten daraus folgen, klärt ein Anwalt.

Der Beweis liegt vor Ihnen

Diese Seite verkauft Barrierefreiheit. Also ist sie selbst eine.

Eine Agentur, die barrierefreie Websites anbietet und deren eigene Seite bei der ersten Tastaturbedienung auseinanderfällt, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Deshalb ist diese Seite nach denselben Regeln gebaut, die wir Ihnen verkaufen. Probieren Sie es aus, Sie brauchen dafür nur eine Taste.

Drücken Sie die Tabulatortaste. Der Rahmen, der jetzt durch die Seite wandert, ist der Cursor eines Menschen, der keine Maus benutzen kann. Er ist sichtbar, er springt in der Reihenfolge, in der der Inhalt gelesen wird, und der erste Sprung führt direkt zum Hauptinhalt, an der Navigation vorbei.

  • 15,1:1 Kontrastverhältnis von Text zu Hintergrund im hellen Bereich dieser Seite. Gefordert sind auf Stufe AA 4,5 zu 1.
  • 16,8:1 Kontrastverhältnis im dunklen Bereich, in dem Sie gerade lesen.
  • 0 Stellen, an denen die Tastaturbedienung hängen bleibt oder der Fokusrahmen verschwindet.

Wer Bewegung im Browser abgeschaltet hat, bekommt diese Seite ohne Animationen ausgeliefert. Auch das gehört dazu, und auch das können Sie sofort ausprobieren.

So läuft es ab

Vom ersten Blick bis zur fertigen Seite

  1. Erstgespräch, kostenlos

    Wir sehen uns Ihre Website gemeinsam an und sagen Ihnen im Gespräch, wie groß die Baustelle ungefähr ist. Danach wissen Sie, ob Sie eine kleine Korrektur brauchen oder einen Umbau.

  2. Prüfbericht zum Festpreis

    Sie bekommen die vollständige Prüfung schriftlich, mit Befunden nach Wirkung sortiert und einem Festpreis für die Behebung. Sie entscheiden danach, ob und in welchem Umfang wir weitermachen.

  3. Umbau und Nachweis

    Wir beheben die Mängel, prüfen anschließend erneut und übergeben den Bericht. Auf Wunsch bleiben wir danach dran, damit neue Inhalte den Stand nicht wieder verwässern.

Sie wissen jetzt, was zu tun ist. Fehlt nur noch der Blick auf Ihre konkrete Seite.

Kostenloses Erstgespräch

Barrierefreiheit entsteht beim Bauen, nicht beim Aufkleben

Es gibt Werkzeuge, die versprechen, jede Website per Codezeile über Nacht barrierefrei zu machen. Ein kleines Symbol unten rechts, ein Klick, fertig. Das klingt verlockend, und genau deshalb ist es so verbreitet.

Was so ein Aufsatz nicht kann

Er sitzt über Ihrer Seite und versucht zu erraten, was Ihre Inhalte bedeuten. Wo im Quelltext keine Beschriftung steht, kann er keine erfinden. Wo die Überschriftenstruktur durcheinander ist, kann er sie nicht sortieren. Er verdeckt das Problem, statt es zu lösen, und wer sich darauf verlässt, glaubt sich in Sicherheit, ohne es zu sein.

Was wir stattdessen machen

Wir gehen in den Quelltext. Beschriftungen kommen dorthin, wo sie hingehören, Kontraste werden im Design korrigiert, die Struktur wird geradegezogen. Das dauert länger als ein Klick und hält auch dann, wenn Google, Browser oder Vorleseprogramme sich weiterentwickeln. Bei neuen Projekten kostet es fast nichts extra, weil wir von Anfang an so bauen.

Wie wir Websites grundsätzlich aufbauen, lesen Sie auf der Seite Webdesign, das Kunden bringt. Was gutes Webdesign ausmacht, erklärt der Ratgeber Was ein gutes Webdesign ausmacht.

Erst der Blick, dann die Entscheidung.

Das Erstgespräch kostet Sie nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Wenn Ihre Seite schon in ordentlichem Zustand ist, sagen wir Ihnen das und schicken Sie mit zwei Hinweisen wieder nach Hause. Und wenn der Aufwand größer ist, als Ihnen lieb wäre, erfahren Sie das im Gespräch und nicht in der Rechnung.

FAQ

Häufige Fragen zur barrierefreien Website

Was kostet eine barrierefreie Website?

Das hängt davon ab, wie Ihre Seite heute gebaut ist. Eine saubere, moderne Website braucht oft nur Korrekturen an Kontrasten, Beschriftungen und Fokuszuständen. Eine gewachsene Seite mit vielen Zusatzmodulen kann dagegen an vielen Stellen gleichzeitig klemmen. Deshalb prüfen wir zuerst und nennen den Festpreis für die Behebung danach, schriftlich.

Ist eine barrierefreie Website für mich Pflicht?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet einen Teil der Unternehmen, digitale Angebote für Verbraucher barrierefrei bereitzustellen, mit Ausnahmen für Kleinstunternehmen. Ob Sie im Einzelfall dazugehören, ist eine Rechtsfrage, und die beantwortet ein Anwalt verbindlich, nicht eine Webagentur. Unabhängig davon lohnt sich die Arbeit geschäftlich: Jeder Besucher, der Ihr Formular nicht bedienen kann, ist eine verlorene Anfrage.

Wie kann ich die Barrierefreiheit meiner Website prüfen?

Vier Handgriffe bringen Sie ohne Fachwissen erstaunlich weit: mit der Tabulatortaste bis zum Kontaktformular navigieren, dabei beobachten, ob immer sichtbar ist, wo Sie stehen, die Schrift im Browser auf 200 Prozent stellen und die Seite am Handy im Sonnenlicht lesen. Automatische Prüfwerkzeuge finden zusätzlich einen Teil der technischen Fehler, den größeren Rest findet nur eine Prüfung von Hand. Genau die machen wir in Stufe eins.

Reicht so ein Barrierefreiheits-Widget nicht aus?

Nein. Ein nachträglich eingebundenes Werkzeug sitzt über Ihrer Seite und kann nur mit dem arbeiten, was im Quelltext steht. Fehlt dort die Beschriftung eines Bedienelements, kann es sie nicht erfinden. Es verdeckt die Mängel, statt sie zu beheben. Wer sich darauf verlässt, hat das Symbol, aber nicht das Ergebnis.

Gilt das auch für meinen Online-Shop?

Für einen Shop gilt es besonders. Jeder Schritt zwischen Produktseite und Bestellabschluss ist eine Stelle, an der jemand aussteigen kann: Varianten auswählen, Menge ändern, Gutschein eingeben, Adressfelder ausfüllen, Zahlungsart bestätigen. Wir prüfen deshalb den kompletten Weg bis zur Bestellbestätigung, Schritt für Schritt.

Sieht meine Website danach schlechter aus?

Nein, meistens besser. Die Änderungen betreffen Farbwerte, Abstände, Beschriftungen und Struktur, nicht Ihre Gestaltung. Was verschwindet, sind hellgraue Texte, die ohnehin niemand lesen konnte, und Bedienelemente, die man raten musste. Ihre Marke bleibt, was sie ist.

Wie lange dauert das?

Die Prüfung selbst ist eine Sache von Tagen, nicht von Wochen. Wie lange die Behebung dauert, hängt von der Anzahl der Befunde und vom Aufbau Ihrer Seite ab. Einen belastbaren Zeitrahmen für genau Ihr Projekt nennen wir Ihnen, sobald der Prüfbericht vorliegt, und nicht vorher.

Sehen wir uns an, wo Ihre Website Menschen aussperrt.

Dreißig Minuten, kostenlos. Sie zeigen uns Ihre Seite, wir sagen Ihnen ehrlich, wie viel Arbeit drinsteckt und ob sich der Aufwand für Sie lohnt.

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